Senioren Union

03.02.2019, 10:05 Uhr
 
Neujahrsempfang der Senioren-Union Rödermark
Zum diesjährigen Neujahrsempfang der Senioren-Union Rödermark war wieder gut die Hälfte ihrer Mitglieder erschienen - voll besetzt die langen Tischreihen in der Kelterscheune mit über 40 Gästen.

Die Vorsitzende Monika Bärwalde-Schneiders begrüßte die Senioren mit Wünschen für ein gutes Neues Jahr und hatte gerade noch Zeit, den reichhaltigen Veranstaltungskalender für 2019 bekannt zu geben, als auch schon pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt der CDU-Abgeordnete des Hessischen Landtages, Ismail Tipi, eintraf. Ein paar lobende Worte zur guten Zusammenarbeit in der Koalition der Landesregierung mit den Grünen, eine Empfehlung für Jörg Rotter, den Kandidaten der CDU zur Bürgermeisterwahl in Rödermark am 26. März und auch die Aufforderung zur Teilnahme an der Wahl für das Europa-Parlament Ende Mai 2019 und somit die Unterstützung von Manfred Weber, dem von der EVP zum Spitzenkandidaten gewählten Kandidaten für die Europawahl. Doch dann richtete sich der Focus der Rede Ismail Tipis auf Deutschland. Die  größte Herausforderung unserer Gesellschaft sei das Zusammenleben mit dem Islam, wir müssten die Bedrohung sehen, die aus unauffälligen Hinterhofmoscheen kommt, von Hasspredigern wie Pierre Vogel, dessen Ziel es sei, 2019 (100 000) zahlreich Konvertiten für den Islam zu rekrutieren. In den letzten 4 – 5 Jahren seien 280 von den Schulhöfen rekrutierte Gotteskrieger verloren. Fast eine Stunde warnte, mahnte, erklärte Tipi zum Thema Islam vor einem atemlos lauschenden Publikum. Die anschließende Möglichkeit zu Fragen wurde lebhaft ergriffen und vom Redner beantwortet. Deutschlands Willkommenskultur und Toleranz sei einmalig, jedoch bestehe die Gefahr, dass unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit die Gesellschaft wegdriftet. Wir müssten die Freiheit zurückgewinnen, unser Christentum offen zu leben, Kreuze nach unserer Wahl aufzuhängen, Weihnachtsmärkte, Nikolaus, St. Martin etc. nicht durch erfundene Phantasienamen unkenntlich zu machen. Wenn wir unsere Heimat liebten, müssten wir unsere Werte schützen. Was können wir tun? “Wählen Sie demokratisch, beten Sie, gehen Sie zur Kirche” – so zum Abschluss die Aufforderung von Ismail Tipi.

Inzwischen war auch Jörg Rotter eingetroffen, der die Gelegenheit nutzte, sich persönlich mit den Anwesenden auszutauschen.

Ein anregender Nachmittag entließ zufriedene Teilnehmer. Als nächstes treffen sich Interessierte am 20. Februar zu einem Konzert im Bücherturm Ober-Roden.

 
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