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11.08.2017, 18:29 Uhr
Einzelhandel

Gerade im Stadtteil Ober-Roden sind nach Auffassung der CDU Rödermark Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandelsstandortes erforderlich.

Dies gilt zum einen für schon vorhandene Einzelhandelsbetriebe. Der REWE-Markt in der Kapellenstraße ist auf Dauer nicht mehr konkurrenzfähig. Der Betreiber dieses Marktes hält eine Erweiterung der Verkaufsflächen für absolut erforderlich. Eine Erweiterung  kann jedoch am bisherigen Standort in der Kapellenstraße nicht erfolgen.  Der Marktbetreiber sucht daher nach einem Alternativstandort, diesem Ansinnen will die CDU nachgekommen. An dem Neubaugebiet entlang der Mainzer Straße kann sich der REWE-Markt in größerer Form neu aufstellen. Ohne diese Entwicklungsmöglichkeit gäbe es für den REWE-Markt überhaupt keine Zukunft. Bei der Verlagerung des REWE-Marktes muss eine Anbindung an den ÖPNV eingerichtet werden, insbesondere für die Bürger aus Waldacker. Es könnte zudem geprüft werden, ob REWE in der Tankstelle in Waldacker einen „REWE-To-Go“ einrichten und betreiben kann.

Zum anderen sind die Möglichkeiten zur Ansiedlung eines weiteren Vollsortimenters aus Sicht der CDU zu prüfen und zu unterstützen. Auch das Einzelhandelskonzept hat bestätigt, dass in Ober-Roden genügend Kaufkraft für einen weiteren Vollsortimenter vorhanden ist.

Der Lebensmittelhändler EDEKA zeigt Interesse an einer Ansiedlung in Rödermark. Die CDU Rödermark begrüßt eine Ansiedlung eines EDEKA-Frische-Marktes in Rödermark. Eine Ansiedlung hat aus Sicht der CDU vorrangig in den Bereichen zu erfolgen, die im Einzelhandelskonzept ausgewiesen sind. Auch denkbar wären Areale im Außenbereich insbesondere als Arrondierung an die bestehende Bebauung. In Betracht gezogen werden können ebenfalls die derzeit in der Planung befindlichen Gewerbegebiete oder Innenbereichsareale, auch wenn sie nicht im Einzelhandelskonzept als zentrale Versorgungsbereiche definiert sind. Das Interesse von EDEKA lässt sich allerdings nur realisieren, wenn sich Eigentümer und EDEKA einig werden und wenn eine geordnete städtebauliche Entwicklung sichergestellt ist. Werden Standorte diskutiert, an denen der Flächennutzungsplan keinen großflächigen Einzelhandel zulässt, sind bei allen Überlegungen aus Sicht der CDU insbesondere die Auswirkungen städtebaulicher Art zu sehen, wenn denn überhaupt Abweichungsverfahren mit dem Ziel der Zulassung von großflächigen Einzelhandel möglich sind.

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