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24.01.2018, 13:11 Uhr
CDU fordert zweite Grundschule für Ober-Roden und ein Gymnasium für Rödermark

 

Die Entwicklung der Schülerzahlen unter Berücksichtigung der Bevölkerungsprognose zeigt, dass die Zahl der Grundschüler in Rödermark von derzeit ca. 950 Kindern auf 1310 Kinder im Jahr 2023 ansteigt, also in nur fünf Jahren! „Der Schulträger sollte umgehend handeln und aus der Nebenstelle der Trinkbornschule im Breidert eine eigenständige Grundschule mit modernem Baukörper machen!“ ist Ralph Hartung, Vorsitzender der CDU Rödermark, überzeugt.

Erster Stadtrat Jörg Rotter (CDU) teilte am Dienstag im Ausschuss für Soziales, Jugend, Integration und Kultur mit, dass er sich als Sozialdezernent angesichts dieser Schülerzahlen für einen Ausbau der Schulkindbetreuung am Standort Breidert stark macht. „U3-Betreuung, Ü3-Plätze und Schulkindbetreuung – hier leistet Rödermark viel für die junge Generation! Wir müssen frühzeitig auf Entwicklungen reagieren! Die Schulkindbetreuung in Ober-Roden gehört ausgebaut!“ positioniert sich Rotter.

Ralph Hartung, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Jugend, Integration und Kultur ist, ist weiterhin überzeugt, dass die schon langjährige Forderung der CDU Rödermark nach der Errichtung eines Gymnasiums als Ergänzung zum Schulangebot der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule bei dieser Entwicklung der Schülerzahlen aktueller denn je ist. Das Gymnasium ist nicht als Konkurrenz zu sehen, sondern als Alternative mit einem anderen Schwerpunkt, z.B. einer naturwissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Profilierung. Im Bereich der gymnasialen Oberstufe könnten sogar Synergieeffekte für beide Schulen verzeichnet werden. Eine Kooperation mit der Berufsakademie Rhein-Main ist denkbar. „Auf alle Fälle ist das Gymnasium bei dieser Bevölkerungsprognose gerechtfertigt und für Rödermark als Schulstandort eine erhebliche Aufwertung!“, resümiert Hartung, der selbst Schulleiter eines Gymnasiums in Neu-Isenburg ist.

„Das Thema Gymnasium hat seitens der CDU schon seit Jahren einen großen Stellenwert“, ergänzt Michael Gensert, der CDU-Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtparlament. „Wir werden nicht müde, dieses Vorhaben mit Nachdruck beim Kreis Offenbach zu fordern!“

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