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Rödermark
CDU Stadtverband Rödermark

Neue Zeiten erfordern neue Wege CDU Rödermark setzt Koalition mit der AL / Die Grünen nicht fort

Die CDU Rödermark hat beschlossen nach 20 jähriger Zusammenarbeit die Koalition mit der Fraktion AL / Die Grünen nicht fortzusetzen. Die Entscheidung wurde trotz sachlicher und konstruktiver Gespräche mit der AL und eines bereits ausgearbeiteten Koalitionsvertrags getroffen.

Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Ein Wichtiger davon ist die momentane extrem angespannte Situation der Rödermärker Finanzen und die Tatsache, dass nicht rechtzeitig ein genehmigungsfähiger Haushalt vorliegt. Wir möchten in den für alle Kommunen schwierigen Zeiten versuchen, auf möglichst breiter Basis die Finanzen der Stadt in ruhigere Wasser zu bringen. Dabei wollen wir alle demokratischen Parteien mitnehmen. Dies ist aber beim Bestehen einer Koalition deutlich schwieriger. Hiermit rufen wir erneut alle demokratischen Parteien auf, sich bei der Problemlösung zu beteiligen. Wir hoffen, dass wir auf den positiven Sondierungsgesprächen aufbauen können.

Ziel der CDU Rödermark ist es, die Mehrbelastung der Bürger dabei so gering wie möglich zu halten. Dafür braucht es einerseits den Willen, zum Teil auch schmerzhafte Entscheidungen über Einsparungen vorzunehmen, als auch die Einnahmensituation durch die Schaffung von Gewerbegebieten nachhaltig zu verbessern. In der letzten Legislaturperiode wurden mit der größten Neuausweisung von Gewerbeflächen seit der Gebietsreform bereits viel getan. Diesen Weg gilt es nun konsequent weiterzugehen. Nur so können wir Rödermark fit für die Zukunft machen.

Diese Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen. Aber die geänderte schwierige Situation hat diesen schweren Schritt erforderlich gemacht.“ So CDU-Vorsitzender Travis Brößler.

Fraktionsvorsitzender Michael Gensert stellt klar: „Wir bedanken uns bei der AL für die äußerst vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in den letzten 20 Jahren. Wenn man eins wusste, dann dass man sich bei der der AL stets auf ihr Wort verlassen konnte. Deshalb hoffen wir, dass sie nun auch in Zukunft Teil des neuen Wegs sein wird.“