Haushalt 2026 auf der Zielgeraden
Einsparungen übersteigen zusätzliche Grundsteuereinnahmen
In der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 08.09.2026 wird der Haushalt für das
Kalenderjahr 2026 eingebracht und wenn es nach dem Willen der CDU Rödermark geht, auch
verabschiedet. Dem voraus gingen bzw. gehen Besprechungen und Fragerunden in den
Ausschüssen.
Entscheidend ist dabei, dass der vorliegende Haushaltsentwurf nach Einschätzung der
Aufsichtsbehörde genehmigungsfähig ist. Mehrere Kommunen im Kreis Offenbach haben zwar
bereits ihren Haushalt eingebracht, haben aber bisher noch keine Genehmigung von der
kommunalen Aufsicht erhalten. Ein nicht genehmigungsfähiger Haushalt würde bedeuten, dass
der immense Aufwand für die Mitarbeiter der Verwaltung und unserer ehrenamtlichen
Kommunalpolitiker letztendlich vergebens gewesen wäre.
Ein beschlossener Haushalt bedeutet für die Stadt aber auch für die Bürger Planungssicherheit.
Zur Konsolidierung des Haushalts sind Mehreinnahmen aus der erhöhten Grundsteuer von rund
3,1 Millionen Euro vorgesehen. Gleichzeitig wurden Einsparungen in Höhe von rund 3,9 Millionen
Euro umgesetzt. Damit übersteigen die vorgesehenen Einsparungen die zusätzlichen Einnahmen
aus der Grundsteuer um rund 800.000 Euro, in der Vorausplanung in den nächsten Jahren sogar
um 47 Millionen Euro.
Die Konsolidierung des städtischen Haushalts bleibt eine zentrale Aufgabe der kommenden
Jahre. Hierzu müssen bestehende Ausgaben und Strukturen fortlaufend kritisch überprüft,
vorhandene Einsparpotenziale konsequent genutzt und Verwaltungsprozesse effizienter gestaltet
werden. Auch die weitere Digitalisierung und der gezielte Einsatz moderner Technologien können
dazu beitragen, Abläufe zu vereinfachen, Ressourcen einzusparen und die Stadtverwaltung
langfristig leistungsfähig aufzustellen.
Die CDU-Fraktion wird den eingeschlagenen Konsolidierungskurs weiter konstruktiv begleiten.
Hierbei müssen Konsolidierung und Investitionen weiter gemeinsam gedacht werden. Ziel muss
es sein, die finanzielle Leistungsfähigkeit Rödermarks langfristig zu sichern, ohne notwendige
Investitionen in Infrastruktur, Betreuung, Sicherheit und die Entwicklung unserer Stadt aus dem
Blick zu verlieren.
„Uns von der CDU Rödermark war es sehr wichtig, die Haushaltskonsolidierung nicht allein über
Steuererhöhungen zu erreichen. Dies wäre ein fatales Signal gegenüber dem Bürger gewesen.
Die Einsparungen sind wichtig und richtig, langfristig lässt sich die finanzielle Situation der Stadt
jedoch nicht allein durch Einsparungen und höhere Steuersätze verbessern. Entscheidend sind
vielmehr zusätzliche Gewerbeflächen, die Ansiedlung neuer Unternehmen und damit dauerhaft
höhere Gewerbesteuereinnahmen. Hierbei sehe ich uns auf einem guten Weg“ erklärt hierzu
CDU Pressesprecher Ben Brühne.